Touren und Exkursionsbeschreibung
Darwin I
sland mit seinem Vogelleben ist schon grossartig, aber wenn man unter die Wasseroberflaeche kommt und sieht, was sich darunter verbirgt, ist es sicherlich schwer zu sagen, was schoener ist.
Delphine springen ueber das Wasser, folgen den Booten zu den Tauchstellen. Wenn man ins Wasser gleitet, wird man sofort von Hammerhaien begruesst. Viele Hammerhaie, manchmal so viele, dass man sie gar nicht zaehlen kann. Sie schwimmen anmutig entlang des Riffs, manchmal etwas langsamer, um vom Engelhai gesaeubert zu werden.
Gerade wenn man sie beruehren koennte, werden Sie sich ploetzlich, von den Taucherblasen aufgeschreckt, abwenden und die ganze Umgebung herum ebenfalls aufschrecken (inklusive den Tauchern!).
Der Inselbogen sitzt auf einem Plateau, gerade ueber de
r Meeresoberflaeche. Die seepockenbedeckte Felswand geht ueber in den tieferen Ozean drumherum, scheint Platz zu machen fuer jeden einzelnen Fisch. Kreolenfische, Regenbogenfische, Grossaugenzander...alle schwimmen in diesem mystischen Labyrinth. Ein grosser Schwarm von Zandern schwebt an der Oberflaeche, so viele, dass sie wie eine schwarze Wolke wirken.
Grosse gruen gepunktete Aale schwimmen frei durch das Riff. So viele, dass man vorsichtig sein muss, nicht zu nah an die Felsen zu kommen.
Am Felsruecken findet mam blau gestreifte Schnapperfische, Kronenfische und Trompetenfische, genauso wie auch grosse Papageienfische. Im Geroell auf dem Meeresboden kann man grosse Flundern beobachten, auch Walhaie wurden hier schon gesichtet.
Da der Inselbogen mehr oder weniger ungeschuetzt ist, kann die Wasseroberflaeche manchmal sehr rau sein. Stark, schnell wechselnde Stroemungen sind hier voellig normal. Da jeder Tauchgang somit anders ist, ist es hier besonders verlockend, viele Tauchgaenge zu absolvieren. Die Wassertemperaturen bei Darwin sind mindestens um einige Grade hoeher als in den suedlicheren Inseln.
Inseln sind nur Spitzen von wesentlich größeren Vulkanen, die mehr als 1000 Meter vom Meeresgrund hinaufreichen. Dieser Vulkan ist bereits ueber 400.000 Jahre alt und längst erloschen.