Insel Fernandina

Galapagos Fenandina lava flow, auch bekannt als Narborough Island, besteht aus einem einzigen großen Vulkan, welcher 1400m hoch ist. Er ist vermutlich der jüngste Vulkan des Archipels und sicher der Aktivste. Alle paar Jahre bricht er erneut aus, die letzten Male 1988, 1991, und 1995 (was einen großen Lavafluss von einem Ausbruchkanal auf der Westseite nach sich zog). Wie auch die Vulkane auf der Insel Isabela, hat dieser eine nach innen gekehrte "Suppenschüssel"-Form mit steilen Abhängen und einem großen zentralen Krater. Dieser ist über 335m tief. Im nördlichen Teil des Kraters bildet sich von Zeit zu Zeit ein kleiner See. Dieser war zuletzt im Jahr 1988 präsent. Er verschwand, als ein Teil der Kraterwand zusammenbrach.

Die Krater sind das Resultat eines Kollapses und von Magma-Ausfluß aus den darunterliegenden Magmakammern. Die Krater der Galapagos Inseln formten sich vermutlich infolge von mehreren Kollapse zusammen. Der jüngste Kollaps (und der einzige historisch dokumentierte auf Galapagos) geschah auf Fernandina im Jahr 1968. Dem Kollaps folgte eine kurze Eruption, auf einer Höhe von etwa 700m an der östlichen Seite des Vulkans am 21.Mai. Am 11.Juni gegen 10 Uhr Morgens kam es zu einem Erdbeben, gefolgt von einer großen weißen Wolke des Vulkans, die man noch auf Santa Cruz sehen konnte. Etwa um 16 Uhr wurde eine schwarze Aschewolke von einem Fischerboot in der Urviana Bucht gesichtet, 35km östlich des Kraters. Um 17 Uhr gab es laute Knalle, gefolgt von kleineren Explosionen. Ab dem 15.Juni folgten eine Woche lang lauter Erdebeben, wo der stärkste davon ein Magnitude von 5 hatte. Ein Trupp aus Darwin erreichte den Gipfel des Vulkans am 19. Juni, konnte, aufgrund des Staubes jedoch nur wenig sehen. Als der Staub sich etwa nach einer Woche legte wurde ersichtlich, dass der südöstliche Teil des Kraters um ganze 300m abgerutscht war. Der gegenüberliegende Teil war nur geringfügig abgesackt.

Krater können ebenso entstehen, wenn Teile der Vulkanwände abbrechen und dann in den so entstehenden Krater fallen. Eine südöstliche Sektion von Fernandina's Kraterwand kollabierte genau so, gefolgt von der Eruption aus dem Jahre 1988. Der Krater wurde auf diesem Weg um 300m erweitert und ein 250m hoher Geröllhaufen setzte sich auf dem Boden des Vulkankraters ab. Ein Großteil der Lava auf Fernandina strömt aus Rissen um den Kraterrand herum oder aus Ausbruchskanälen nahe der Oberfläche. Ein weiterer Teil der Lava strömt aus Rissen der unteren Vulkanwand. Interessanterweise gibt es auch einige strahlenförmige Risse in der Gegend um den Gipfel.

Es gibt 2 Formen von Lavaströmen. In der Regel formen sie sich zu "aa", dem gegenüber steht "pahoehoe". Pahoehoe Lava auf Fernandina gibt es eigentlich nur an den Ausbruchkanälen der Küstenebene. Es ist sehr schwer, auf aa zu laufen, so dass der Weg zum Vulkangipfel durchaus nicht einfach ist. Ob ein Lavafluss sich zu pahoehoe oder aa formt, hängt von der Flussgeschwindigkeit der Lava ab. Dass aa kommt wesentlich häufiger vor, dies liegt vermutlich an der Kombination von steilen Abhängen und einer hohen Abkühlungsrate der Magma. Sie können mehr über die Insel Fernandina, auf deren Website erfahren, erstellt von dem NASA EOS IDS Vulkanologie Team, der Michigan Technological University.

Fernandina hat nicht so sehr unter der Übernahme der Menschen gelitten (z.B. durch die Tiere, die auf der Insel gebracht wurden), wie andere Inseln. Das bedeutet, dass das einheimische Tierleben immernoch in großer Zahl und in seiner Ursprünglichkeit vorhanden ist. Unter den Tieren, die man dort finden kann, gibt es Land- und Meerechsen, Schildkröten, Falken, Seelöwen sowie eine große Vielfalt an Seevögeln, wie zum Beispiel den flugunfähigen Komoran.

Touristen information

Anlegen: Nasses Anlegen Tiere: Galapagos Falken, Galapagos Pinguine, Meerechsen, Seelöwen, flugunfähiger Komoran

Aktivitäten: Hiking, Vogelbeobachtungen, Schnorcheln und

Tauchen Bemerkungen: Dies ist einer der besten Orte, um den flugunfähigen Komoran zu beobachten, eine der einzigartigsten Spezien auf Galapagos

Tour und Exkursionsbeschreibung

Fernandina ist die jüngste und westlichste Insel von Galapagos. Punta Espinosa ist ein schmaler Landzug, auf dem einige der einzigartigsten Galapagosspezien zu sehen sind. Während der Bootsführer dem Riff ausweicht und mit Geschick an der Anlegestelle, nähe eines Mangrovenwaldes anlegt, werfen sich die Pinguine von den Felsen ins Wasser. Sally Lightfood Krabben verteilen sich auf der Lava an der Küste und Falken und Strandläufer erkunden das Mangrovenwurzelwerk. Meerechsen versammeln sich hier in größeren Gruppen als auf irgendeiner anderen Insel. Sie sind überall und sonnen sich, schwimmen nahe der Küste, knabbern am herangespülten Seegras herum oder blockieren den Weg an der Anlegestelle. Dies ist eine der wenigen Stellen, wo es die Möglichkeit gibt, Meerechsen unter Wasser jagen und fressen zu sehen. Fernandina ist zudem auch einer der seltenen Orte, um den flugunfähigen Komoran zu sehen! Verpassen Sie diese einmalige Chance nicht und erleben Sie dieses Naturphänomen.

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