Galapagos Inseln - Erhaltung

Über Millionen von Jahren hinweg waren die Galapagos Inseln ungestört vom Menschen. Kurz nach ihrer Entdeckung im Jahre 1535 begannen Besucher die natürlichen Ressourcen der Inseln zu plündern. Schildkröten, Wale und Fellrobben wurden fast bis zur Ausrottung gejagt. Fremde Pflanzen und Tiere wurden auf die Inseln gebracht, was die natürliche Balanz der Inseln aus dem Gleichgewicht brachte und eine weitere Bedrohung für einheimische Spezien darstellte. In den 30ern, mit dem Erscheinen von William Bebe's Buch "Galapagos the World's End", wurden die ersten Gesetze erlassen, um dieses Gebiet zu schützen. Da es leider kaum Druck hinter diesen Gesetzen gab, hatten diese nur wenig Nutzen für die Inseln.

Schließlich, im Jahre 1959, dem 100. Jahrestag der Veröffentlichung Darwins Buches "The Origin of Species", wurde der erste Fortschritt für die Erhaltung der Inseln erreicht. Eine Non-Profit Organisation widmete sich wissenschaftlichen Untersuchungen und der Erhaltung von Galapagos, der Charles Darwin Foundation. Die Regierung von Ecuador erklärte weiterhin im gleichen Jahr 90% der Inseln als Galapagos Nationalpark. Zusammen haben sie seit den 60ern eine starke Präsenz auf den Insel und arbeiten für den Erhalt des Galapagos Nationalparkes und des Galapagos Marinereservates.