Darwin Bay entstand, als der größere der Krater ins Wasser kollabierte. Um an den weißen Korallenstrand in der Mitte der Bucht zu gelangen, muss man "nass" anlegen. Ist man einmal an Land, so scheint die Anzahl der Vögel überwältigend: Maskent
ölpel segeln über Einem, Fregattvögel stellen ihre aufgeblähten Brusttaschen zur Schau, während sie auf den nahegelegenen Felsen und Bäumen ruhen und´Spottdrosseln huschen flink über den Sand. Es ist schnell zu sehen, warum Darwin Bay der Liebling unter Vogelliebhabern ist.
Hinter dem Strand bietet eine Reihe von Gezeiten-Pools, ausgeschürft aus schwarzem Vulkangestein, den Wanderwasserläufern, Lavamöwen, Regenbrachvögeln und Steinwälzern einen guten Platz zum Fischen. Krabbenreiher, Nachtreiher und Lavareiher wurden hier auch schon gesichtet.
Der Wanderweg folgt der Küste durch den Salzbusch und das Mangrovennest-Gebiet des Fregattvogels und des Rotfußtölpels. Anders als Maskentölpel und Blaufußtölpel, welche i
hre Nester auf dem Boden haben, kann man die Rotfußtölpel beobachten, wie sie zwischen September und Juli auf den Bäumen brüten. Tölpel und Fregattvögel haben eine feindliche Beziehung zueinander, denn sie nisten im selben Gebiet. Tölpel zerstören regelmäßig die Nester der Fregattvögel, während diese wiederum Tölpeleier fressen.
Während sie den Wanderweg weiterlaufen, erklimmen die Besucher allmählich das Kliff und können dabei Rotfußtölpel in den Mangrovenbäumen weiter unten brüten sehen. Vogelbeobachtungen auf dem Wanderweg beinhalten auch Sichtungen der Spitzschnabelgrundfinken, Opuntiengrundfinken, Grundfinken, Großgrundfinken, Galapagos Tauben und Gabelschwanzmöwen. Gegen Ende des Wanderweges am Kliffende bekommt man einen unglaublichen Blick auf die Inseln und die vielen Vögel, die dort leben.