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Galapagos Besucherorte - Puerto Egas

Ein Besuch auf Puerto Egas beginnt mit einer nassen Landung auf dem dunklem Sandstrand von James Bay. Eine  Wanderung entlang der steinigen Küste gibt den Besuchern die Möglichkeit, einige der besten Gezeitenpools von Galapagos zu sehen. Schwämme, Schnecken, Einsiedlerkrebse, Seepocken und Fische, inklusive des vom Aussterben bedrohten Vieräugigen Schleimfisches, sind hier heimisch. Der Weg bietet den Wanderern auch eine Reihe von Küstenvoegeln, Meerechsen, Sally Light Foot Krabben und Seelöwen. 

Es gibt 2 interessante Ausflüge, die Besucher normalerweise machen können. Der erste ist einen kurzen Spaziergang von der Anlegestelle entfernt und bringt Besucher zu einer der ersten unternehmerischen Bemühungen der Galapagos Inseln. Über Jahrzehnte hinweg wurde Salz von einem nahegelegenen Krater abgebaut. Das wurde jedoch in den 1950-ern wieder aufgegeben und eine Reihe von verrosteten alten Maschinen und Teile von Gebäuden blieben zurück. Der Wanderweg folgt dem Pfad, der einst von den Güterzügen genutzt wurde, bis hin zum Kraterkegel.

Der steile Weg ist einfach, aber erscheint vielen oftmals als einer der heißesten Hikes der Inseln. Wilde Ziegen knabbern die trockene Vegetation ab, welche den Weg ziert. Die Ziegen fressen jedes Blatt, das sie erreichen können und lassen nur wenig für die einheimischen Tiere über. Vogelliebhaber werden begeistert sein, einen Blick auf einen der Darwin Finken werfen zu können, oder auch auf den vom Aussterben bedrohten Galapagos Falken und den farbenprächtigen Zinnoberroten Fliegenfänger.

Ist man dann am Kraterrand angelangt, wird man mit einem herrlichen Blick belohnt. Schaut man in den Krater hinein, können Sie diesen erloschenen Vulkan von ganz nah betrachten, mit seinem Boden, der unter Meeresspiegelhöhe gesunken ist. Salzwasser sickert in den Krater und lässt so einen kleinen Salzsee entstehen. Durch die Sonne wiederum vedampft das Wasser und lässt Salz über, das viele bereits abzubauen versucht haben - ohne Erfolg.

Wendet man den Blick vom Krater ab, so sieht man die älteren orangefarbenen Lavafelder, die die Vegetation hier begünstigen, beispielsweise den Palo Santo Baum, aber man kann auch einen Blick auf die jüngeren, trostlosen schwarzen Lavafelder werfen.